Wie erlebst Du Gott?

Im letzten Gemeindebrief haben wir Euch bereits zwei unterschiedliche Zugänge vorgestellt, wie Menschen Gott in besonderer Weise erfahren. Diese Reihe möchten wir an dieser Stelle fortsetzen und gleichzeitig Euch fragen: In welchen Momenten fühlst Du Dich Gott besonders nahe? Und wie kannst Du solche Zeiten für Dich einplanen, dass Deine Beziehung zu Gott lebendig bleibt und Ausstrahlung behält? Wie kannst Du Deinen Zugang zu Gott gebrauchen, um im Glauben zu wachsen? Was würde Dir helfen, damit Dein Zugang ein Türöffner dafür ist, vermehrt in der Gegenwart Gottes zu leben? Nimm Dir Zeit für diese Fragen, suche das Gespräch und lasse die Anderen an Deinen Gedanken teilhaben.

Der dienende Zugang

Christen mit einem dienenden Zugang zu Gott empfinden, dass sie dann be¬sonders geistlich wachsen und Gott nahe sind, wenn sie helfen und sich ein¬set¬zen können, wenn sie anderen Gutes tun und sich praktisch engagieren können.

In der Gemeinde braucht dieser Typ… - die Möglichkeit, sich praktisch für andere einzusetzen - soziale Projekte und Aufgaben - Informationen darüber, wo Hilfe gebraucht wird

Dieser Typ steht in der Gefahr… - vor der Stille davonzulaufen - Mitchristen, die mehr reden oder beten, anstatt zu handeln, als ungeistlich abzuqualifizieren

Der kontemplative Zugang

Der kontemplative Typ braucht sehr viel Stille, er muss Zeit allein mit Gott verbringen, um aufzutanken und geistlich wachsen zu können. Intensive Gebetszeiten ohne Ablenkung durch äußere Umstände sind für ihn ein absolutes Muss.

In der Gemeinde braucht dieser Typ… - nicht nur Rummel und Action, sondern Zeiten der Stille und Besinnung - die Akzeptanz der anderen für seine eher zurückgezogene Art, da er seinen Zugang in der Hauptsache für sich allein auslebt

Dieser Typ steht in der Gefahr… - zum Einzelgänger oder gar Eigenbrötler zu werden - voreingenommen gegenüber dem „Aktivismus“ der anderen zu sein

Der aktivistische Zugang

Christen, die dem aktivistischen Typ entsprechen, wollen stark heraus¬ge¬for¬dert werden, sie lieben es, einen vollen Terminkalender zu haben, wollen große Entwicklungen in der Gemeinde mit prägen und geben sich mit ganzer Kraft in Projekte und Aktivitäten hinein.

In der Gemeinde braucht dieser Typ… - große Ziele und Visionen - Veränderungen – es muss immer etwas im Fluss sein - eine Aufgabe, die ihn stark fordert

Dieser Typ steht in der Gefahr… - Christen mit weniger aktivistischen Neigungen als faul oder ungeistlich einzustufen - zu wenig Tiefgang in geistlichen Fragen zu suchen - vor der Stille davonzulaufen

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