Wie erlebst Du Gott? - Teil2

Mit dieser Ausgabe des Gemeindebriefs schließen wir unsere dreiteilige Serie zu der Frage „Wie erlebst Du Gott?“ ab. Nach dem beziehungsorientierten, intellektuellen, dienenden, kontemplativen und aktivistischen Zugang folgen jetzt noch zwei weit verbreitete Zugänge: nämlich der schöpfungsorientierte und der anbetende Zugang.
Verschiedene Wege führen zu Gott – Hast Du herausgefunden, welcher Zugang / welche Zugänge bei Dir am stärksten ausgeprägt ist / sind? Es ist durchaus lohnenswert, auf diese Frage eine Antwort zu finden, denn diese Antwort kann Dein ganzes Leben prägen. Sie kann einerseits freimachen von mancherlei Zwängen, denn ich muss nicht so sein wie jemand anderes. Ich bin ich und so hat Gott mich gewollt und er möchte, dass ich in großer Freiheit lebe. Alle Zugänge haben ihre Berechtigung! Andererseits kann sie den Weg ebnen für neue und gesegnete Erfahrungen, indem ich Seine Liebe auf meine Art und über meinen Zugang erfahre. Unser geistliches Leben kann eine große Bereicherung und neuen Aufschwung erfahren, wenn wir unserem persönlichen Zugang eine Chance geben.


Lebe Deinen Zugang bzw. Deine stärksten Zugänge – aber gib den anderen auch eine Chance und experimentiere mit ihnen. Alle haben ihre Stärken und verdienen, beachtet zu werden.
Vielleicht stellst Du auch fest, dass Du noch ganz andere Zugänge hast als die hier beschriebenen (z.B. durch Malen, kreative Betätigung, ein Lied schreiben, Taizé-Gesänge….). Geh ohne Scheu auch diesen Spuren nach – alles was dich Gott näher bringt und dein Herz für ihn schlagen lässt, ist gut!

Der schöpfungsorientierte Zugang

Eine Person, die einen schöpfungsorientierten Zugang hat, erlebt Gott sehr stark in der Natur, sie braucht ausgedehnte Spaziergänge, Wanderungen usw. und bestaunt dabei die Wunder der Schöpfung, die Gott gemacht hat.
In der Gemeinde braucht dieser Typ…
 MultimediaEinlagen und andere Elemente, die die Schönheit der
Schöpfung deutlich werden lassen
 gemeinsame Aktionen in freier Natur
 Verständnis dafür, dass er seinen Zugang in weiten Teilen für sich
allein lebt

Dieser Typ steht in der Gefahr…
 christliche Gemeinschaft als unnötig oder lästig zu empfinden
 sich zu wenig zur aktiven
Mitarbeit herausfordern zu lassen

Der anbetende Zugang

Christen mit einem anbetenden Zugang zu Gott können sich intensiv in das Lob und die Anbetung Gottes vertiefen. Sie hören viele Lobpreislieder oder Lob¬lieder und werden von der gemeinsamen Anbetung im Gottesdienst re¬gel¬mäßig stark angesprochen, vielleicht machen sie auch selbst Musik.
In der Gemeinde braucht dieser Typ…
-    eine lebendige Anbetungszeit im Gottesdienst (oder auch Rituale und Liturgie)
-    Sonderveranstaltungen mit einem Schwerpunkt auf Anbetung
-    einen mit Anbetungs-CDs gut bestückten Büchertisch
Dieser Typ steht in der Gefahr…
Menschen, denen die Anbetung nichts oder wenig gibt, für ungeistlich zu halten
-    sich zu wenig zur aktiven Mitarbeit herausfordern zu lassen

Kontakt

EmK Neuschoo
Franz-Klüsner-Weg 7
26487 Neuschoo

Telefon: 04975 504
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