Andacht - Dezember 2017 / Januar 2018

Liebe Freunde,

in diesem einen Satz steckt vielleicht die ganze Weihnachtsbotschaft, ja, das ganze Ausmaß der Freudenbotschaft von Weihnachten! Es ist nicht die Rede von Lichterglanz, Tannenbäumen, Weihnachtsplätzchen, Weihnachtsmärkten, von Weihnachtsfeiern, Lebkuchenduft, Wunschzetteln und Weihnachtsmann. Das haben wohl wir Menschen aus diesem Fest gemacht und ist gewachsene Tradition, die sich mancherorts verselbstständigt hat! Lukas möchte uns mit der Prophezeiung des Zacharias wieder an das Eigentliche, an die tiefere Botschaft von Weihnachten erinnern. Lukas möchte uns helfen, das Geschenk der Weihnacht nicht noch mehr in Goldpapier und Luftpolsterschichten zu verpacken, sondern tatsächlich mit dem Licht aus der Höhe in Berührung zu kommen. Ja,

tatsächlich das Licht aus der Höhe in der Finsternis meines Lebens zu spüren, damit das Dunkle in meinem Leben hell werden kann, damit ich neue Hoffnung empfange, wo es ganz schön hoffnungslos geworden ist. Für manch einen ist es der letzte Strohhalm, den er zu greifen bekommt in größter Todesnot. Der letzte Halt in letzter Sekunde! Aber er ist da!
Hinter all dem Glanz, hinter mancher Fassade, hinter man-chem Schein darf sich dann einmal die wahre Not zeigen, darf ich ehrlich sein und einen Blick in mein Herz wagen. Ich muss mich nicht mehr verstecken, verbiegen und heimlich weinen. Weihnachten hält die ganze Not meines Lebens aus! Das aufgehende Licht aus der Höhe ist gekommen, um gerade Dunkles zu erhellen, das Schwere leichter zu machen, die Sinnlosigkeit mit neuem Sinn zu erfüllen und das Aufgeregte in uns in friedliche Bahnen zu lenken. - Darum sei in erster Linie mit Dir selbst im Gespräch, gerade in dieser vorweihnachtlichen Zeit. Advent ist eine Vorbereitungszeit, wir bereiten uns vor auf die Ankunft unseres Herrn! Jesus möchte Dir begegnen! - Darf er Dir begegnen? So wie Du wirklich bist? Mit allen Ecken und Kanten, mit Deinen Fehlern und Versäumnissen? Aber auch mit Deiner ganzen Not? Versuche nicht, sie zu übertünchen. Sei einfach Du selbst! Und komme, so, wie Du bist! Mache Dich bereit für Jesus; er möchte Dir begegnen!
Manchmal sprechen wir davon, dass Weihnachten das Fest der Liebe ist. Da, wo ich von Got-tes Liebe, von seiner Barmherzigkeit berührt werde, da kann ich auch anderen ganz anders in Liebe begegnen. Da habe ich auf einmal ein weites Herz. Da nehme ich mir Zeit, um meinem Gegenüber etwas tiefer-gehender zuzuhören. Da mache ich jemand anderem eine überraschende Freude. Da gehe ich den Weg der Versöhnung, damit Frieden werden kann. – Lassen wir das Licht aus der Höhe in unseren Herzen wohnen, damit Liebe, Barmherzigkeit und Frieden unter uns walten können! Ich wünsche Dir eine gesegnete Adventszeit!

Deine Pastorin Tanja Lübben

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