Am 2. April haben Rena-Sophie Janßen (geborene Ubben) und Eike Janßen für ihre Ehe um Gottes Segen gebeten. In einem ökumenischen Gottesdienst konnten wir großartigen Sängerinnen zuhören, miteinander feiern, beten und darauf vertrauen, dass Gott mit seiner Liebe und seinem Segen die beiden Eheleute begleiten wird. Wir gratulieren noch einmal herzlich und wünschen viele frohe Erfahrungen und Bewahrung und eine fröhliche Zukunft!
Am 9. April konnten wir in fröhlicher Runde Einiges im Garten schaffen beim Garteneinsatz. Das gemeinsame Frühstück, das so lange nicht möglich war, rundete den Tag ab und gab Kraft für den zweiten Teil der Arbeit. Herzlichen Dank allen Mitwirkenden, dass wieder viel dafür getan wurde, die Kirche mit dem Gelände darum herum erstrahlen zu lassen! Zum nächsten Garteneinsatz am Samstag vor dem 1. Advent kann gerne jede und jeder Interessierte dazustoßen!
Zum Ostergottesdienst blies endlich wieder der Posaunenchor, nachdem wir zwei Jahre coronabedingt darauf verzichten mussten. Und so konnten wir fröhlich in das Lied „Auferstanden“ einstimmen und auch auf diese Weise eine Ahnung von der Auferstehungshoffnung bekommen, die durch das erste Osterfest – Jesu Auferstehung – uns allen verheißen ist!
Nachdem immer mehr Flüchtlinge, überwiegend sind es Mütter mit Kindern, auch in unseren Landkreis Wittmund kamen und noch kommen, hat der Vorstand einem Vorschlag aus der Gemeinde zugestimmt, den Kindern eine kleine Geschenktüte zur Begrüßung zu schenken – etwas zum Kuscheln, etwas zum Naschen! Dazu wur- den 30 Tüten gepackt. Nach der Flucht mit Angst und Schrecken und vielen schlimmen Bildern vor Augen sollte den traumatisierten Kindern mit dieser kleinen Überraschung eine Freude bereitet werden. Das ist gelungen, es gab leuchtende Kinderaugen. Es war berührend und traurig zugleich zu hören, auf welche Art und Weise die Flüchtlinge hierhergekommen sind und was sie schon in der Ukraine und auch unterwegs erlebt haben. Gertrud Taaken als ehrenamtliche Mitarbeiterin der AWO und Pastorin Bärbel Krohn- Blaschke, die vielfach die Übersetzung ins Englische übernommen hat, haben die Geschenktüten überbracht.
Leider mussten wir in den letzten zwei Monaten aber auch Abschied nehmen.
Am 21. März 2022 starb Wilhelm Martens, der über 60 Jahre mit Renate verheiratet war, im Alter von 92 Jahren. Kinder, Schwiegersohn und ein Enkelsohn nahmen mit einer Andacht am 07. Mai 2022 Abschied. Ein langes Leben wurde ihm geschenkt, an Gottes Wort haben wir uns in der Andacht erinnert: „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.“ (Psalm 23, 1). Auf diese Hoffnung hin sind wir Schritte des Trauerns gegangen und hoffen nun auf dem weiteren Weg auf den Tröster, der uns verheißen ist. Wir erbitten Gottes Segen und Kraft für die ganze Familie.
Am 22. April 2022 beendete Sofie Kruse ihren irdischen Lauf. Sie hatte auf Besserung gehofft, so dass dann die Nachricht von ihrem Tod doch unerwartet kam. Am 30. April 2022 konnten wir in größerer Runde Abschied nehmen. Bei der anschließenden Teetafel tauschten wir noch Erinnerungen aus. So werden viele gute Erinnerungen bleiben. Zwei Worte leiteten uns durch den Gottesdienst: „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein!“ (Jesaja 43, 1) und aus dem Johannesevangelium, im 3. Kapitel, der Vers 16: „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ Wir erbitten Trost und Hoffnung für die Familie von Sofie Kruse!